Auf Bewerberjagd mit Tabu im BrainDay von denkwerk

Vor einigen Wochen hatte saatkorn. bereits über den denkwerk BrainDay berichtet. Nun hat der große Tag stattgefunden und nachdem die Köpfe nicht mehr ganz so stark rauchten, habe ich folgenden Gastbeitrag von Steph Baltes, Senior Social Media Managerin bei denkwerk bekommen. Den möchte ich natürlich nicht vorenthalten, zumal ich die Idee des BrainDays nach wie vor klasse finden. Ab hier übernimmt Steph (dafür schon mal ganz herzlichen Dank):

Steph Baltes, Senior Social Media Managerin bei denkwerkHinter BrainDay steckt ein Recruiting-Event, welcher klassisches Job-Speeddating mit einem begleitenden Spielprogramm verbindet.

Basierend auf den Erfolg unserer Aktion „BlaBQ“, einer Kombination aus gemeinsamen Grillen und Speeddating, welche am 9. Juli 2011 stattgefunden hat, wurde mit dem BrainDay ein weiteres Format geschaffen, bei dem die Agentur potentiellen Mitarbeitern in entspannter Atmosphäre begegnen möchte.

Mittelpunkt der Veranstaltung bildete ein Spiele-Contest, bei dem die Bewerber zum einen in kleinen Teams gegeneinander und zum anderen als Bewerber-Team gemeinsam gegen die Mitarbeiter der Agentur angetreten sind. Im Spielablauf wurden sowohl Elemente des Gesellschaftspiels Tabu als auch diverse Rubriken des kreativen und sehr abwechslungsreichen Spiels Club Cranium aufgegriffen. Uns ging es hierbei weniger darum, das Wissen, den Wortschatz oder das zeichnerische Können abzufragen, sondern vielmehr, die Soft Skills der Teilnehmer erkennen und beurteilen zu können.

brainday denkwerk

Bild: Grübelnde Mienen beim BrainDay. Mehr Bilder auf flickr.

Wie agieren die Kandidaten in neuen Situationen? Wie arbeiten sie in einem neuen und völlig fremden Team? Gibt es Personen, die sich in den Vordergrund stellen und andere nie zu Wort kommen lassen? Oder Personen, die sie sich komplett zurückziehen und das gesamte Spiel anderen überlassen?

Das sind Kriterien, die bei gleicher Qualifikation über Zu- oder Absage entscheiden können und insbesondere im Agenturalltag eine wichtige Rolle spielen. Auch hier werden die Teams häufig projektbezogen zusammengestellt. Mal arbeitet man verstärkt mit dem Software Developer zusammen, mal mit Designern, mal mit Strategen. Der Spiel-Contest bot eine perfekte Basis − neben der Chemie − genau diese Skills zu erkennen.

Sehr interessant ist auch, dass sich von diesem Event-Format teilweise ein anderer Personenkreis angesprochen fühlte. Waren es im vergangenen Jahr beim BlaBQ überwiegend Bewerber mit Interesse an Social Media oder einer Mitarbeit im Projektmanagement und der Redaktion, konnten wir uns beim BrainDay zusätzlich über einige Designer und Developer freuen.

Von den 46 Teilnehmern des BlaBQ haben wir 2011 sechs Mitarbeiter eingestellt. Wie viele Einstellungen aus den 38 Teilnehmern des BrainDay hervorgehen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Unsere Aufgabe besteht nun darin, alle Eindrücke zusammenzutragen, um gezielt Personen einzuladen, die uns insgesamt sehr positiv aufgefallen sind.

Natürlich möchten wir an dieser Stelle auch noch einmal allen Teilnehmern herzlich zu ihrem Sieg gratulieren, denn die Mitarbeiter von denkwerk haben beim Spiele-Contest des BrainDay 2012 ihre Gegner gefunden und mit einem Punktestand von 225 zu 196 „Haus hoch“ verloren.

brainday spielstand endergebnis

Bild: Endergebnis beim BrainDay. Mehr Bilder auf flickr.

Ob wir eine ähnliche Veranstaltung im Sommer 2012 erneut anbieten werden, hängt natürlich von unserem Personalbedarf ab.

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