E-Plus-Gruppe gewinnt den 3. HR Innovationslam

Die Initiatoren des HR Innovation Slam verfolgen mit ihrer tollen Initiative 2 Ziele:

  1. die weiterbildung von personalern: die hr-community bekommt mit dem slam die möglichkeit, sich in kurzer zeit (1 stunde) einen überblick über aktuelle und zukunftsweisende personalarbeit zu erhalten. die hrinnovationen reichen dabei von personalauswahl über entwicklung bis zu querschnittsthemen wie demographie. wichtig dabei ist, dass wir mit einem fachkomitee die qualität der innovationen sicherstellen.
  2. aufmerksamkeit für innovationen: ob abschlussarbeiten, best practices aus unternehmen oder startups – wir geben praxisrelevanten innovationen ein forum und die anerkennung für ihren mut, neue wege zu gehen.
Inzwischen hat bereits die dritte Runde des HR Innovation Slam stattgefunden. Sieger war diesmal die Trainingsakademie der E-Plus Gruppe. In guter alter Tradition hier auf saatkorn. das Interview mit dem Gewinner, Frank Stefan Ali, Referent Trainingsmanagement bei der E-Plus-Gruppe, auf geht’s:

saatkorn.: Mit welcher Idee hat die E-plus-Gruppe gewonnen?
Die TRAININGSAKADEMIE der E-Plus Gruppe hat den dritten HR Innovation Slam mit einer Trainings-App für Android-Smartphones gewonnen, die Mitarbeitern und Händlern Mikrolerninhalte sowie trainingsrelevante News bereitstellt.

saatkorn.: Was sind die zentralen Erfolgsfaktoren Ihrer Idee?

Da gibt es eine ganze Reihe von Punkten aufzuzählen:

  • Direkte Verbindung zum Mitarbeiter: Wichtige Trainings-News erreichen ihre Zielgruppe (hier Mitarbeiter und Händler) auf schnellstem Wege.
  • Flexibilität: Mikrolerneinheiten eignen sich besonders für die Themen unserer Hauptzielgruppe Vertrieb, die im ständigen Kundenkontakt steht und kurz gefasste Produkt- und Verkaufsschulungen benötigt. Insbesondere gilt dies für unsere Filial-Mitarbeiter und die Mitarbeiter unserer Vertriebspartner, die keinen festen Rechnerarbeitsplatz haben. Daher legen wir unseren Fokus zunächst auf ihre Bedürfnisse.
  • Wirksame Didaktik: Knappe, ansprechend visualisierte und interaktiv zu nutzende Lernmodule (z.B. Filme, Animationen) prägen sich besonders gut ein.
  • Spaß am Lernen: Abwechslung bringen multimediale Angebote mit spielerischer Nutzung (z.B. Gewinnspielaktionen in Verbindung mit quiz-artig aufgebauten Lernmodulen)
  • Inhouse-Produktion: Durch HR-interne Produktion von M-Learning werden finanzielle und zeitliche Ressourcen besser einsetzbar.
  • Wissenschaftliches Fundament: In einer Kooperation mit dem Medienzentrum der TU Dresden erhält die E-Plus Gruppe Unterstützung bei der didaktischen und technischen Konzeption von Mikrolerneinheiten, während die Wissenschaftler Einblick in die unternehmerische Praxis des E-Plus-E-Learnings haben.
  • Aufmerksamkeit: Die Trainings-App wirkt als Wegweiser auf das Gesamt-Angebot der TRAININGSAKADEMIE.

Die Trainings-App ist außerdem an die unternehmenseigene Online-TRAININGSAKADEMIE gekoppelt, die u.a. das interne E-Learning-Angebot beinhaltet. So kann die Durchführung des Lerninhalts und der Abschluss des dazugehörigen Wissenstest im System reportet werden.

saatkorn.: Was sind Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Ziele für Ihre Idee?
Wir stellen über einen Produktions- bzw. Redaktionsplan sicher, dass wir den Mitarbeiter und Händlern regelmäßig Content liefern können, damit aktuelle Themen zeitnah zum Abruf über die App bereitstehen. Wichtig ist dabei, dass die App aus Usersicht aufgrund ihrer relevanten Inhalte und einer ansprechenden didaktischen Aufbereitung ein Must Have ist, das schnell und flexibel seinen Zweck erfüllt und dabei Spaß macht.

Langfristig werden wir Themen integrieren, die für alle Mitarbeiter der E-Plus Gruppe relevant sind. Wir stellen uns neben Pflichttrainings wie „Datensicherheit“ (bisher ein E-Learning über das Portal) oder Arbeitssicherheitsunterweisungen auch vor, dass Sprachmodule wie ein Englisch-Vokabeltrainer oder andere Fachinhalte, die über den Vertrieb hinaus gehen, eingeführt werden können.

saatkorn.: Wie sind Sie auf den HR Innovation Slam aufmerksam geworden?
Ein HR-Kollege hatte zum Slam etwas in einem Online-Newsletter gelesen, wobei ihm der Name eines der Initiatoren auffiel, den er von einem früheren Projekt kannte. Wir recherchierten dann auf der Homepage des Slams und fragten bei Dr. Nele Graf nach, in wie weit  das Konzept unserer App für eine Teilnahme geeignet sei. Sie zeigte sofort Interesse, zumal das Projekt neben den bis dahin eingegangenen Bewerbungen einen zusätzlichen Bereich bediente – das Trainingsmanagement. Schließlich sollten die Teilnehmer-Präsentationen auch vielfältig sein und Innovationen aus den verschiedensten Bereichen der HR-Branche vorstellen

saatkorn.: Was sind Ihre Tipps für zukünftige Bewerber, die den HR Innovation Slam gewinnen möchten?
Unterschätzen Sie die Präsentation vor einer Web-Cam nicht! Wird es zu kompliziert, kann man dem Referenten schwer folgen oder funktioniert die Technik nicht, konzentriert sich kein Zuschauer mehr auf die Innovationsleistung. Einfachheit und Logik sind bei dieser virtuellen Vortragsweise noch viel wichtiger als in einer Live-Situation. Die Präsentation sollte vorher nicht nur einmal mit Publikum und Kamera geübt werden. Das werden wir uns auch wieder für das Finale besonders zu Herzen nehmen.

saatkorn.: Herr Ali, viel Erfolg weiterhin und vielen Dank für das Interview. 

Für Interessierte hier noch einige Charts rund um das Thema:

Persofaktum gewinnt den zweiten HR INNOVATION SLAM

Vor kurzem fand die zweite Vorrunde des HR Innovation Slam statt – hier der Link auf den saatkorn.-Bericht dazu.
In fast schon guter alter Tradition hier das Innovation mit dem Preisträger des zweiten HR Innovation Slams, nämlich mit Lasse Seidel von persofaktum.


saatkorn.: Bitte schildern Sie den saatkorn. Lesern doch kurz die Idee, für die Sie in der zweiten Auflage des HR Innovation Slam ausgezeichnet wurden. Was macht persofaktum?

persofaktum ist die Vermittlungsplattform für Dienstleistungen rund um das Personalwesen. Unternehmen finden mittels unserer Plattform mit einem sehr geringen Zeitaufwand die passende HR-Lösung für eine individuelle Fragestellung. Es können Bedarfe in den Bereichen Personalentwicklung, beratende Dienstleistungen und Recruiting bzw. Personalberatung ausgeschrieben werden. persofaktum macht den unübersichtlichen Markt der Personaldienstleistungen transparenter. Die Qualität der Lösungen steht klar im Vordergrund.

saatkorn.: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, persofaktum zu gründen?
Wir waren bereits vor der Gründung von persofaktum beratend im Personalmarkt tätig. Unternehmensseitig kam häufig die Frage nach der passenden Personaldienstleistung. Noch häfiger kam der Hinweis, dass es keine Möglichkeit gibt, mit überschaubarem Aufwand einen neutralen Anbietervergleich zu erhalten. Die Google-Suche, das eigene Netzwerk oder die zahlreichen Expertendatenbanken liefern leider nicht immer die passende HR-Lösung oder sind zu wenig transparent und auf die eigentliche Fragestellung fokussiert. Hier setzen unsere Rechercheprozesse an.

saatkorn.: Wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie aktuell?
Neben den beiden Gründern haben wir noch einen festangestellten Mitarbeiter und vier Freiberufler, die uns unterstützen. Wir planen uns aber weiter zu vergrößern und freuen uns über Bewerbungen!

saatkorn.: Können Sie bereits ein paar Erfolgsbeispiele benennen? – Welche Unternehmen haben bereits von persofaktum profitiert?
Unternehmen zu nennen wird durch das Anonymitätsprinzip schwierig. Wir haben Kunden vom kleinsten Mittelstand bis zum Konzern. Vielleicht hilft es, ein paar Ausschreibungen zu benennen. Wir haben Anbieter für Entwicklungs-Assessment Center, Vertriebsschulungen, Kommunikationstraining, Führungskräfteentwicklung, spezialisierte Personalberatungen oder auch Strategieworkshops vermittelt. Unsere vom Volumen her größte Ausschreibung war wohl die Suche eines Konzerns nach einer passenden Full-Service Personalmarketingagentur.

saatkorn.: Was waren die zentralen Argumente, warum persofaktum den HR Innovation Slam gewonnen hat?
Für unsere Kunden stehen die Anonymität während des Recherche- und Auswahlprozesses, die Abdeckung von nahezu 70% der am Markt einkaufbaren Personaldienstleistungen und vor allem unsere Anbieterneutralität an erster Stelle. Durch die Nutzung von persofaktum erhält man einen Überblick über Expertise, Lösungsansatz und preisliche Struktur der Personaldienstleister. Erst danach steigt man in persönliche Gespräche ein. Ein weiteres Argument für den Vorrundensieg war wohl auch, dass sich die persofaktum-Nutzung ohne großen Zusatzaufwand in das Tagesgeschäft der Personaler integrieren lässt. Das Aufwand-Nutzen-Verhältnis überzeugt.

saatkorn.: Und was halten Sie vom Konzept des HR Innovation Slam? Wie sollten sich Unternehmen, die den HR Innovation Slam gewinnen möchten, für die dritte Ausgabe am 30.9. 2011 vorbereiten?
Der Slam ist ein tolles Konzept. Die Zuschauer erhalten in kompakter und kurzweiliger Form HR Innovationen vorgestellt. Die Innovatoren haben die Chance, ihre Lösung einem kompetenten Fachpublikum zu präsentieren. Innovationen benötigen ja häufig auch einen externen Anschub. Das ist ein toller Nebeneffekt des Slams. Wir haben versucht, unseren Auftritt möglichst authentisch zu gestalten. Da wir ja selbst eine ARt HR-Lösungsfinder sind, haben wir uns in dem Format sehr wohl gefühlt. Ich wünsche den vier letzten Vorrundenkandidaten viel Erfolg.

saatkorn.: Herr Seidel, vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit persofaktum. 
Vielen Dank Herr Hesse. Als besonderes Schmankerl und kleines Dankeschön bieten wir den ersten 3 saatkorn.-Lesern, die sich mit dem Aktionscode „saatkorn“ auf persofaktum registrieren, die 3 Monats-Mitgliedschaft für 150,- Euro anstelle von 255,- Euro an.

Also: auf geht’s. Preisvorteil bei persofaktum sichern und für die dritte Auflage des HR Innovation Slam am 30.9.2011 anmelden!