Gastbeitrag von Lutz Altmann zur Preisverleihung auf der Social Media Personalmarketing Conference

Lutz Altmann von Humancaps Media hier detailliert vorzustellen, hieße Eulen nach Athen tragen. Oder Bier nach Dortmund. Von daher lasse ich das mal, sondern freue mich über den folgenden Gastbeitrag, den Lutz anläßlich der Preisverleihung „Innovatoren im Bereich Social Media Personalmarketing“ verfasst hat. Ausgezeichnet wurden dort Stephan Grabmeier von der Deutschen Telekom (hier ein Interview mit ihm) sowie Michael Picard von Otto und meine Wenigkeit. Von daher überlasse ich gern Lutz das Wort:

Am letzten Donnerstag, den 19. Mai 2011 haben wir im Rahmen der Social Media Personalmarketing Conference zum ersten Mal diesen Award verliehen. Und es hat gleich beim ersten Mal Dich, den saatkorn. Blogger in der Funktion als bisheriger Senior Vice President HR der Bertelsmann AG, „schwer getroffen“.

Social Media Personalmarketing Best Innovator (langer Titel ;-)), wie wird man das eigentlich?

Deine Einschätzung im Interview auf dem Personalmarketing Blog gibt schon einmal erste wichtige Hinweise. Auch bei Dir wird der Teamgedanke, wie ich selber erfahren konnte, sehr groß geschrieben. Doch lass es mich auch einmal von unserer Seite der Jury darstellen.

Was war uns wichtig?

Social Media spielt im Personalmarketing inzwischen wie wir alle wissen eine immer entscheidendere Rolle. Hier haben in den vergangenen Jahren schon einige der Verantwortlichen echte Aufbauarbeit geleistet und dem Markt wichtige Impulse gegeben.

Und genau um diese Persönlichkeiten und ihre Arbeit zu würdigen, haben wir von humancaps media, Westpress und W&V Job Network zusammengetan und den Award „Social Media Personalmarketing Innovator“ ins Leben gerufen.

Es ging uns dabei um Personen mit:

–       herausragenden Leistungen als Innovator im Social Media Personalmarketing innerhalb der letzten 3 Jahre

–       Mut, Neues zu wagen und Ausdauer, um zu überzeugen

–       Kreativität, Flexibilität und Aufgeschlossenheit

–       Sich selbst und andere im Unternehmen sowie den Arbeitgeber ins Social Web bewegen

–       Engagement um Social Media das Tätigkeitsfeld im Personalmarketing nachhaltig zu verändern

Dabei haben wir die folgenden vier Kriterien in unsere Bewertung einfließen lassen:

  1. Vorlauf: Wie viel früher als andere werden Beiträge gewagt?
  1. Breite: Wird ein breites Spektrum von Optionen abgedeckt?
  1. Impact: Werden die Beiträge von anderen diskutiert und übernommen?
  1. Funke: Nimmt die eigene Organisation die Beiträge auf und entwickelt sich?

Und so sind wir als Ergebnis einer spannenden, heißen Diskussion auf Dich als Best Innovator gekommen.

Auf dem Bild von rechts nach links: Christian Hagedorn von Westpress, Sabine Vockrodt von der w&v, Gero Hesse von der medienfabrik, Stephan Grabmeier von der Deutschen Telekom, Raoul Fischer von der w&v, Denise Bensien von Otto in Vertretung für Michael Picard, Jochen Mai von der Karrierebibel und Lutz Altmann.

Hier auch noch einmal ein Auszug aus der Laudatio von Sabine Vockrodt, Leiterin des Stellenmarktes der Werben und Verkaufen:

„… Wichtig war aber auch, dass es immer wieder Persönlichkeiten gab und gibt, die in der Lage sind, andere mitzureißen, zu begeistern, für das Thema aufzuschließen – oder zumindest zum Nachdenken zu bringen. Das kennzeichnet den echten Innovator.

Er ist nicht nur selber vernetzt und im Dialog mit vielen verbunden. Er kann auch Leuten wie mir erklären, wie das nun geht, was mir das bringt und warum das wichtig ist – und bringt mich dazu, selber erste zaghafte Schritte in Facebook & Co. zu wagen. …

Lieber Gero Hesse, ich darf Sie mit einem Wort aus ihrem eigenen Blog Saatkorn konfrontieren. Dort werfen Sie sinngemäß die Frage auf:

Was haben Employer Branding und Social Media mit einem Saatkorn zu tun?

Die Antwort:

Eine Ernte ist nur so gut wie das Saatkorn. Qualität kommt von innen: Ohne gutes Saatkorn keine Ernte! Darüber hinaus gibt’s aber noch eine Menge anderer Faktoren, die die Ernte beeinflussen, klar. Aber ohne gutes Saatkorn wird das alles nix.

Nun, die Qualität der Saat scheint ja bei Bertelsmann nicht so schlecht gewesen zu sein – zumindest haben Sie mit der Kampagne und Web-Seite „Create your own career“, dem Facebook-Auftritt, Initiativen wie „Talent meets Bertelsmann“, schönen Unternehmensvideos und der Kommunikation auf vielen Kanälen echt Maßstäbe gesetzt.

Ich möchte das Bild vom Saatkorn einmal anders aufgreifen:

Es braucht nicht nur eine gute Saat, sondern es braucht auch einen Sämann, der sie aussät, der die Pflänzchen gießt und hütet und Freude daran hat, dass sie wachsen. Das ist ihnen gelungen. …

Und ich möchte einen weiteren Gedanken zum Thema „Säen“ bringen:

Säen hat auch mit Unternehmertum, mit Mut zu tun.

Sie müssen die Dinge in die Hand nehmen, etwas wagen – „Create your own Career“ eben!

Das haben Sie geradezu vorbildlich in ihrem Blog und im Social Web umgesetzt.

Den Mut sich persönlich für Themen und Meinungen auf die grüne Wiese zu stellen und damit auch angreifbar zu machen. Den Mut, auch ganz persönliche Dinge zur Diskussion zu stellen – etwa wenn auf Facebook Tipps zur Kindererziehung ausgetauscht werden – und damit ein Gesicht zu zeigen.

Das ist etwas, das in unserer glatt geschliffenen Management-Welt nur allzu oft fehlt.

Und nicht zuletzt durch den Mut dazu und Ihr Beispiel haben Sie uns allen auch immer wieder wichtige Impulse gegeben.

Ich hatte keinerlei Einfluss auf die Entscheidung der Jury – aber ich habe mich darüber sehr gefreut und beglückwünsche Sie herzlich zum „Social Media Personalmarketing Best Innovator 2010“.

So weit Frau Vockrodt. Und zu guter Letzt möchte ich auch noch einmal im Namen der gesamten Jury unseren Glückwunsch aussprechen. Der Preis hat ja schon seinen würdigen Platz auf Deiner Fensterbank gefunden.

In diesem Sinne freue ich mich auf unseren ersten gemeinsamen Impulsvortrag auf der Social Media HR Area auf der DGFP-Fachmesse am 08. Juni 2011 in Wiesbaden. Hierbei werden wir den einen oder anderen Aspekt aus dem Social Media Personalmarketing diskutieren. Ich freue mich!

Diskutieren Sie mit uns auf dem Social Media HR Forum! Interessierten saatkorn.-Lesern lassen wir gerne einen Gutscheincode für den kostenfreien Eintritt zur Fachmesse zukommen. Schreiben Sie uns einfach eine Mail an schwarting@humancaps.com.

Instant Blog: #smpc rückblick 28.10.2010

  • heute mal ein kleines experiment: instant blogging, quasi twitter mit unbegrenzten zeichen 😉

ich blogge heute mal live von der smpc, werde nach jedem vortrag aktualisieren. fotos etc kommen am wochenende nach.

so, auf geht’s: sabine vockrodt, von der wuv begrüßt zur zweiten edition der smpc, diesmal in münchen. initiator ist neben der wuv wieder lutz altmann von humancaps consulting, siehe hierzu auch den bericht von der ersten smpc im mai diesen jahres. neben den üblichen hinweisen, dass man nicht rauchen und das abendliche get together verpassen sollte (in dem zugegebenermaßen spektakulären gebäude des süddeutschen verlages, super veranstaltungsort, kompliment) stellt frau vockrodt das programm vor und bewirbt dabei selbstverständlich ein wenig die wuv und die personalwirtschaft  😉

anschließend übernimmt doris eichmeier, dipl. medienberaterin als moderatorin der smpc und macht ein paar nette kurzabfragen:

  • wer hat das erste mal einen bezugspunkt zu social media, wer ist profi (ca. 25 % profis heute da, kann ich kaum glauben, da ziemlich viele dienstleister vor ort sind. zumindest die sollten wissen, was sie beraten und verkaufen) 🙂
  • wer twittert, bloggt, facebookt etc. inzwischen eine ganze menge leute, das thema social media gewinnt an fahrt, aber langsaaaaaaam

nach dieser einstimmung ins thema übernimmt der von frau vockrodt als „mr. social media personalmarketing“ ankündigte lutz altmann mit seinem impulsvortrag zum thema social media personalmarketing. das passt! und lutz startet gleich mit der von jo diercks verbreiteten quote von mir von der smpc in hamburg „social media steckt noch in den kinderschuhen, aber vor drei jahren war das kind noch gar nicht geboren“.

lutz verrät, dass seine kinder im alter von 4 und 6 noch nicht gebloggt haben, seine frau allerdings sagt ihm, dass sie über seine social media aktivitäten wenigstens mitbekommt, was ihr mann den ganzen tag so treibt. ehe2.0 (bin froh, dass ich weiss, welche bedeutung lutz seiner familie zumisst, so kann sein späßchen richtig einordnen). highlights aus lutz perspektive im social media kontext in diesem jahr: das vodafone blog mit bewerbungsmöglichkeit, das otto video mit der möglichkeit, sich selbst als chef zu implementieren. weiterhin zeigt lutz am blumenkübel-beispiel von sixt / stepstone, dass sich alltäglichkeiten durchaus etwas aufgepimpt als personalmarketing/social media news vermarkten lassen. persönlilches highlight für lutz: der personalmarketingblog erscheint inzwischen in den top 5 suchergebnissen bei google für das thema personalmarketing.

tja, habe schon öfter gedacht, dass „saatkorn.“ nicht unbedingt der ganz schlaue name unter seo gesichtspunkten ist. so what, damit muß ich jetzt leben und freue mich für lutz und seine kluge namenswahl! fazit auch von lutz: momentan geht es in erster linie im social media kontext um employer branding, bislang weniger um recruiting. das sehe ich genau so.

weiterhin schildert lutz die vorhandene unsicherheit der hr abteilung im kontext social media und all die üblichen vermutungen, dass social media einfach so „vorbei geht“. dem ist natürlich nicht so, aber social media ist auch nicht = personalmarketing, sondern ein – zunehmend wichtiger – personalmarketing-kanal neben anderen. ich teile lutz meinung, dass social media letztlich zu einer kulturveränderung im unternehmen beiträgt. es geht weniger um die technologien wie twitter oder facebook, sondern um die kommunikationskultur und den damit verbundenen change prozess. also: „social media fängt von innen an.“ recht hat er! was muß also getan werden?

  • passende strategien entwickeln
  • entscheider überzeugen
  • vertrauen erzeugen
  • unternehmenskultur anpassen (hier kommt natürlich das porsche-beispiel und – was mir gefällt – lutz urteilt nicht, sondern stellt nur fest, dass porsche facebook hat sperren lassen, aus sicherheitsgründen. ob das für ein innovatives, technikgetriebenes unternehmen der richtige weg ist?!)
  • zusammenarbeit anregen
  • kommunikationskultur verbessern
  • webcontrolling und monitoring einführen

So weit der impulsvortrag von lutz.

jetzt wird’s – zumindest für mich – spannend, denn isabella jakobs von media saturn und jo diercks von cyquest sprechen über die internationale rekrutierung von dualen studierenden bei media saturn. cooles thema.

media saturn hat in seinem studiengang kandidaten aus 14 ländern – die ausgangsfrage war, wie schaft man es, potenzielle bachelor studenten zu sourcen? – neben lokalen printkampagnen, auch im ausland, ist online natürlich ein ganz wesentlicher weg. das problem: duale studiengänge sind im ausland nicht bekannt, somit ist das produkt von media saturn ziemlich erklärungsbedürftig und komplex. neben den „üblichen“ themen wie facebook, xing, twitter, youtube und der eigenen landingpage usw hat media saturn dann in kooperation mit cyquest so einiges neues gestartet. interessant: jo geht in seinem intro erstmal noch auf die frage ein, ob man heute und in zukunft noch karriere-websites benötigt. klare aussage: ja, denn die abhängigkeit von externen partnern wie facebook ist nicht zu unterschätzen – das würde ich auch so sehen, dazu demnächst mal mehr auf saatkorn. . jetzt aber zu den themen, die cyquest und media saturn umgesetzt haben, nämlich der landingpage und den dazu gehörigen inhalten rund um das unternehmen media saturn, die studieninhalte, infos zur universität. Das alles wird über videos, photos, wettbewerbe kommuniziert und beworben. die idee finde ich top, allerdings finde ich auf der karrierewebsite von media saturn nicht auf anhieb den einstieg in besagte landing page. liegt vermutlich an mir, denn als mann kann man ja eigentlich nicht mehrere dinge gleichzeitig tun. und da ich bereits zuhöre, blogge, fotos mache und websites anschaue bin ich hier vermutlich nicht so ganz ideal unterwegs, werde ich im nachgang nochmal checken. von der facebook site komme ich jedenfalls über den tab „info“ auf besagte landingpage. könnte vielleicht noch besser beworben werden, zumindest auf den ersten blick. schön: jo spricht auch mal von den selbstregulationsmechanismen im social web. denn: wer in communities nur rumnervt bekommt möglicherweise auch sehr zeitnahes und direktes feedback von anderen teilnehmern. schön, diese argumentation hört man viel zu selten. und isabella jakobs kommt auf das thema, dass auch die eigenen mitarbeiter sehr positiv auf die kommunikation im social web reagieren, frei nach dem motto „sind wir nicht ein tolles unternehmen?!“. wer sich mal mit der frage beshäftigt hat, wie relevant mitarbeiteridentifikation als treiber für ökonomischen erfolg ist, kann sich bei solchen aussagen nur freuen. denn der mitarbeiter ist bekanntermaßen immer noch (und zwar gestern, heute und morgen) der wichtigste multiplikator!

auf youtube gibts zum studiengang natürlich auch videos, klasse gemacht, hier dann nochmal zum anschauen: was sind vorzüge eines dualen studiums, welches junge leute aus anderen ländern dazu bringen soll, aus ihrer heimat ins schöne ingolstadt zu gehen, um dort ein duales studium (what????) zu beginnen. cooles video, leider mit schauspieler und nicht echten studenten gedreht…trotzdem gut, obwohl mit 400 klicks die frage gestellt sein darf, ob der aufwand sich gelohnt hat :


natürlich gehen die beiden auch auf die iphone app ein. eine der ersten employer branding apps. ist dann teilweise auch aufgrund mangeldner interaktivität ein wenig in die diskussion geraten. monatlich gibt es zwischen 80 und 100 downloads für 30 studienplätze, die pro jahr zu besetzen sind…

alles in allem: media saturn ist ziemlich innovativ unterwegs und benutzt die gesamte aktuelle social media infrastruktur. und: es ist eine angenehme art der präsentation sowas zu zweit zu machen. kompliment an das social media pärchen isabella jakobs und jo diercks! nettes abschluß-statement von isabella jakobs: der weg von media saturn im social media kontext geht weiter, in zukunft auch richtung professionals. und jo schließt mit der schönen aussage, dass die „vogel strauß“ taktik im social media kontext halt nicht funktioniert, wenn wikipedia einträge von unternehmen direkt auch als fansite auf facebook auftauchen. dann lieber selbst machen und selbst steuern!

gleich der zweite pärchenauftritt dieser konferenz: michael albrecht und dr. martin heibel von intraworlds referieren zum thema „nachwuchsprogramme der bmw group: web2.0 ansätze in planung und steuerung“. es geht um talent management community lösungen und intraworlds ist hier in großem maßstab mit > 100 kunden (zum beispiel bmw group, kpmg oder mckinsey) unterwegs. herr albrecht startet mit dem typischen einstieg „demografie“ und den üblichen daten aus der mckinsey studie „deutschland 2020“.

die demografische entwicklung wird dann noch mit daten von prognos und dem statistischen bundesamt unterlegt. siehe dazu auch das interview mit dr. spitzner vor einigen wochen.

weiterhin geht es im vortrag von herrn albrecht um hr-trends in der automobilindustrie. zentraler und höchst priorisierter trend ist das thema talent management. so auch bei bmw. was tut nun bmw in diesem kontext?

erste erkenntnis: menschen machen den unterschied. diese erkenntnis scheint sich so langsam aber sicher durchzusetzen. schön für uns als personaler aber mit etwas rationaler betrachtungsweise eine absolute binsenweisheit (die leider noch nicht jeder vorstand verstanden und verinnerlicht zu haben scheint).

die bedarfsermittlung für die nachwuchsprogramme bei bmw läuft über die qpp, die qualitative personalplanung. basierend auf externen (demografie, arbeitsmarkt…) und internen (fluktuation, strategische entscheidungen…) rahmenbedingungen und den ergebnissen von bedarfs-befragungen innerhalb des unternehmens werden maßnahmen für personalmarketing, recruiting und die berufsausbildung abgeleitet. schlußendlich ergibt sich daraus die quantiative und qualitative planung der akademischen nachwuchsprogramme. tja, man merkt: hier sind ingenieure am werk, sehr systematische vorgehensweise. eine kleine auswahl von derartigen programmen bei bmw:

  • doktorandenprogramm
  • das fastlane programm für leute mit master studium absichten
  • das speedup programm für bachelor studenten
  • das nfp = nachwuchsförderungsprogramm
  • das drive integrationsprogramm für neueinsteiger
  • usw usf – es gibt eine große vielzahl solcher programme bei bmw

man sieht: unterschiedlichste zielgruppen an verschiedensten orten, intern und extern aus unternehmenssicht müssen gemanagt werden. zentrale fragen, die sich rund um derartige programme ergeben sind:

  • wie läuft die teilnehmerverwaltung?
  • wie läuft die kommunikation zu teilnehmern?
  • wie läuft das dokumentenmanagement?

bmw hatte die idee, EINE plattform für alle bmw nachwuchsprogramme zu schaffen, um ALLE kandidaten operativ steuern zu können und die verschiedensten alten systeme mit einer plattform abzulösen. darüber hinaus – wir sind ja im jahr 2010 – die idee, eine networking plattform für die verschiedenen bmw programmkandidaten zu schaffen; untereinander und programmübergreifend. den ansatz von bmw, diese vernetzung quasi „intern“, also nicht bei facebook zu machen, finde ich nachdenkenswert. besser wäre es vermutlich, die plattform mit offenen netzen wie facebook zu integrieren. so hätte man die option, bestimmte daten und information in einem geschlossenen und andere themen in einem offenen bereich zu haben. das sagt zumindest bernd schmitz, der heute neben mir sitzt und immer nen guten spruch auf lager hat. ich kann mit seiner meinung viel anfangen!

wer das leben und arbeiten in konzernen kennt, weiß, welche herausforderungen dies bedeutet. sicherlich muß ein unternehmen für eine solche vorgehensweise eine relativ zentrale organisationsstruktur haben. in extrem dezentralen unternehmen würde dieses vorhaben meines erachtens nicht an der technik, sondern am dazugehörigen change prozess scheitern.

egal, wir sind ja bei bmw und von daher bin ich von „cube“ – so heisst das tool – ziemlich begeistert. was kann cube? – hier mal industriespionagemäßig (ich hoffe, herr albrecht kann dies verzeihen) – ein foto (für leute, die entweder adleraugen haben oder eine lupe ihr eigen nennen), welches die möglichkeiten von „cube“ zeigt:

anbei ein paar zahlen:

  • bislang 560 angelegte profile
  • von denen 57% in den letzten 90 tagen aktiv waren
  • von denen 45% in den letzten 30 tagen aktiv waren
  • von denen 22% in den letzten 7 tagen aktiv waren

beeindruckend. und deswegen: chapeau, bmw und intraworlds! ich finde die idee und die umsetzung klasse (ergänzt um die etwas naseweisen kommentare zur geschlossenheit). zum schluß noch ein bißchen werbung von intraworlds, das video zeigt die idee:

so!  michaela schröter von humancaps media (lutz: erklär mal den unterschied zwischen humancaps media und humancaps consulting) steigt ein in das thema social media newsrooms. differenziert wird zwischen:

  • dem tatischen online-pressebereich (zentral & statisch)
  • dem social media newsrooom (dezentral & dynamisch)
  • der statischen karrierewebsite (zentral & statisch)
  • der social media career site (dezentral & dynamisch)

aha! während die karriere website nur statische inhalte bündelt, sind die social media plattformen als dynamisch. ich bin mir nicht so sicher, ob das so ist, denn letzten endes sind aktuelle karriere-websites auch ziemlich dynamisch. oder? der bernd sagt das auch!

aber frau schröter schildert dann anhand der besipiele von otto und fleurop, wie social media newsrooms funktionieren und für journalisten und weitere multiplikatoren gut genutzt werden können. was hat das mit personalmarketing zu tun? ne menge, denn beide zielgruppen – journalisten und jobsuchende – wollen schnell und direkt mit informationen versorgt werden. ergo hier (mal wieder) die beispiele otto und bertelsmann für die social media integration. hier mal ein dickes danke an frau schröter, war nicht abgesprochen.

nächste integrationsstufe – und insbesondere für bewerber geeignet, die sich einen allgemeinen überblick verschaffen möchten – sind social media plattformen wie karrierweg. finden wir auch gut. 🙂

in der mittagspause nette gespräche, u.a. mit christian hagedorn von westpress und thomas schulze von spirofrog und leckerem pana cotta (muß unbedingt mal wieder joggen gehen.).

weiter geht’s mit dominik hahn von der allianz zum thema „auf die passung kommt es an – mit social media den richtigen arbeitgeber finden“. was macht die allianz? wie geht’s allianz kai? – alles fragen, die er hoffentlich beantworten wird. für blog-interessierte hier der blog von dominik.

die allianz ist natürlich eifrig unterwegs im social media kontext, zum beispiel bei facebook, youtube, twitter, xing und e-fellows.net. das neueste baby ist die allianz facebook site (originalzitat: „herr albrecht von bmw wird über 955 fans lachen, aber son bmw ist natülrich geiler als ne haftpflichtversicherung“, recht hat er, darf ich als gelernter versicherungskaufmann und ex bmw fahrer sagen).

und jetzt die sensation des tages: die allianz fragt sich gerade, ob allianz kai nicht bald sterben soll. wow. fragt sich wie, es sollte kein versicherungsfall draus werden.

stefan schmidt-grell von xing wird freuen, dass „xing quasi die intraworlds plattform der allianz ist“. so handeln wir das bei bertelsmann derzeit auch .
youtube nutzt die allianz auch, nämlich „als kostenfreie alternative zu jobtv24“. herr hahn haut sich einen netten spruch nach dem anderen raus, das macht spaß. und gleichzeitig ist die allianz auf den plattformen gut unterwegs. ein paar lessons learned hat die allianz auch:

  • social media personalmarketing (smp) heißt nicht zwingend kommunikation 24/7, 365 days
  • smp macht personalmarketing immer mehr zu hr-pr
  • smp bedarf im krisenfall noch engerer abstimmung zu allen unternehmenskommunikations-stellen bzw. entsprechende prozesse, die automatisch in gang gesetzt werden
  • keine privaten daten der fans/follower auf den genutzten smp-plattformen
  • die allianz bietet viel futter (=stoff, inhalt, content usw)

zielsetzung heute bei allianz: authentische hr-kommunikation. es wird dasselbe wie vor 5 jahren erzählt. damals wurde es als werbung, heute als authentisch wahrgenommen. insgesamt geht es darum, die kritikpunkte an der allianz (langweilig, keine klaren karriereverläufe, keine vielfältigen weiterbildungsmölgichkeiten) durch authentische und ehrliche kommunikation über social media und die vermittlung von „echten“ eigenschaften und werten zu hinterfragen und im idealfall die attraktivität zu steigern. laut herrn hahn kann social media das „zünglein an der waage“ sein, um die entscheidung zur bewerbung über weiche entscheidungsfaktoren positiv zu beeinflussen. und noch ein schönes statement fast zum schluß: die entwicklung der personalmarketingabteilung vom kommunikator zum broker sieht hahn genau wie saatkorn.

ganz zum schluß: allianz startet einen blog „fettnapfvermeider“ zu do’s and don’ts. weiterhin zieht sich das personalmarketing aus der kommunikation zurück und stellt die fachabteilungen nach vorne und schließlich soll ab der zweiten JH social media mentoring betrieben werden. 3-4 hochschulabsolventen bekommen mentoren, das mentoring soll aber zum großteil über social media stattfinden. interessante idee.

alles in allem: sehr unterhaltsamer vortrag von herrn hahn. zwischendurch mal lachen schadet definitiv nicht…

und jetzt ein guter alter bekannter. vorhang auf für robindro ullah, der mit den netten worten vorgestellt wird er „hat das thema personalmarketing mit in seine neue aufgabe genommen, weil er dafür keinen nachfolger gefunden hat…“. ha, das glaube ich nicht, dafür ist robindro doch viel zu sehr personalmarketeer….

und robindro spricht diesmal NICHT zum thema twitter, sondern zum thema „der 3d effekt im personal – ist mobile recruiting die zukunft?“. ich bin gespannt, denn momentan ist die smartphone verbreitung in diversen zielgruppen ja noch sehr überschaubar…

und robindro startet direkt voll durch: „als social media fuzzie hat man twitter oder facebook irgendwann mal über und schaut nach neuen themen…“. harter tobak aus dem munde des twitter-personalmarketing-papstes himself  🙂

mobile recruiting erlaubt es dem arbeitgeber

  • seine employer branding strategie eine weitere dimension (location based) hinzuzufügen
  • seine infos passgenauer auf zielgruppen zuzuschneiden oder prominenter zu platzieren

dass qr codes quatsch für personalmarketing sind, habe ich zumindest die ganze zeit vermutet. schön, dass robindro dies heute in seinem vortrag nach testing durch die deutsche bahn bestätigt. macht sinn für flug- oder bahntickets, aber sonst kaum…

nächstes thema: bluetooth marketing. au weia. ich bin mir nicht sicher, ob das heutzutage der renner sein kann. entweder wird man total zugespammt oder man schaltet sein bluetooth aus. dann bekommt einen print-flyer mit dem hinweis, dass man sein bluetooth wieder einschalten soll, um zum messestand zu finden. tja, irgendwie durch das knie in die brust und dann ins auge…

ernsthaft: ich finde es sehr gut, dass robindro hier versucht, neue wege zu gehen, aber innovation wird nicht immer belohnt, wie diese beispiele zeigen. gutes wertvolles learning für alle zuhörer hier im raum auf der smpc!

letztes thema: location based services und – trommelwirbel – foursquare.
wie funktionierts?

  • man checkt in eine location ein
  • hinterlässt tipps für freunde aus dem eigenen netzwerk
  • kann – wenn man die höchste punkteanzahl aller tippgebenden bekommt – mayoer werden
  • und kann dann specials von dem location owner bekommen

alles klar?! – hier eine beschreibung auf youtube

robindro hat es für die deutsche bahn eingesetzt. im berliner hbf können in den technikräumen die ausbildungsberufe der db services besichtigt werden. es handelt sich um die facility management berufe, dien den bleriner hbf unterhalten. und dort kann man jetzt einen rundgang bekommen.

zielgruppe mithin azubis. haben die smartphones? – auch hier in meinen augen: so innovativ, dass es (noch) nicht klappt. trotzdem interessanter impuls.

und jetzt jan kirchner von atenta und dalibor gavric von snt deutschland. erstmal ein paar facebook facts von jan:

  • 1.500.000 unternehmen haben eine eigene facebook page
  • das ergibt 5.300.000.000 likes
  • deutschland ist facebook entwicklungsland: „nur“ 12,5 Mio deutsche haben einen facebook account, dies entspricht 15% der deutschen bevölkerung. in norwegen hat bereits jeder 2. einen facebook account; frankreich liegt zum beispiel bei 30%, UK bei 45%
  • 29% der deutschen sind zwischen 18 und 24 jahre alt
  • 29% zwischen 25 und 34
  • 15% zwischen 35 und 44
  • 8% zwischen 45 und 54 jahre
  • bei facebook ist das bildungslevel geringfügig höher als in der gesamtbevölkerung
  • top unis auf facebook:
    – LMU münchen mit 25.000 fans
    – RWTH aachen auf platz 2 mit 18.000 fans
    – FU berlin auf platz 3 mit 16.000 fans
  • aktives recruiting ist auf facebook nicht (mehr) möglich: von daher ist facebook als employer branding/personalmarketing plattform ideal

es übernimmt dalibor gavric, der zum thema recruiting bei facebook berichtet. zunächst mal finde ich super, dass hier endlich mal ein mittelständler berichtet, wie mit social media umgegangen wird. bei snt seit märz 2010 (facebook, youtube, msn, jobtweet.de, jobstriker.

seine statements:

  • snt macht employee branding, also internes mitarbeiter-personalmarketing
  • und employer branding, also externes arbeitgebermarketing
  • facebook ist ein touchpoint, in dem sich mitarbeiter, bewerber, kunden etc auf augenhöhe begegnen können
  • zielsetzung ist es, von der facebook site traffic auf die eigene karriere-website zu lenken
  • youtube wird von snt auch genutzt. es gibt einfach produzierte videos, die ich aber für einen mittelständler cool finde. das video hat o-ton mäßig 499 € gekostet und sieht so aus:

coole sache, wenn man mich fragt. hier wird einfach gemacht. ob das langfristig so noch möglich ist, wird bei der rasenden professionalisierung auch im social media personalmarketing kontext abzuwarten sein. 198 aufrufe seit anfang september ist meiner meinung nach für einen mittelständler, den nicht jeder kennt, ok. hier kann man aber sicherlich perspektivisch noch viel mehr erreichen.

snt nutzt auch kununu und empfiehlt einen offenen, ehrlichen und authentischen dialog. kompliment – klasse, was snt da macht! und auch gut die aussage: nach dem start ist vor dem start. denn: man muss dann auch dauerhaft kommunizieren. facebook ist kein allheilmittel, zuständigkeiten und prozesse sollten klar geregelt sein.

weiter geht’s mit dr. rainer zugehör von jobtv24 zum thema „recruitingvideos – employer branding für web, mobile und social media“.
voraussetzungen sind die machart des videos, die videotechnologie und die social media schnittstellen. ok, dann folgt erstmal eine ziemliche verkaufsveranstaltung für jobtv24 („führender technologieanbieter, videotechnologie für zdf, verbände usw usf“). ok.

zentrale aussagen zur machart des videos:

  • authentizität: die user wollen echte mitarbeiter mit echten statements sehen
  • professionalität: videos müssen nicht zwangsläufig verwackelt und mit dem iphone aufgenommen sein, um erfolgreich zu sein
  • zielgruppe: unterschiedliche zielgruppen benötigen unterschiedliche filme; azubis wollen keine von azubis gemachten videos sehen

aussagen zur videotechnologie:

  • die streaming qualität ist entscheidend, blecherner ton, ruckelndes bild und körnige, nicht hd kompatible bilder sind nicht mehr angesagt
  • die ansprüche der zielgruppe an die qualität der videos steigt eher, als dass sie sinkt
  • die verfügbarkeit in firmennetzwerken ist zentral
  • der player muß beim aufrufen bereits verstehen, wie firewalls umgangen werden können
  • youtube ist ein riesenproblem, da videos von youtube in der regel angeblich nicht gesehen werden können
  • es macht keinen sinn, einen videoplayer zu wählen, der das startbild automatisch wählt
  • das startbild muß sich in das look & feel in die website einfügen
  • kapitelfunktion: es sollte möglich sein, kapitel zu bilden, quasi startmarken für die videos. durch solche funktionalitäten lassen sich verweildauern laut herrn zugehör verfünffachen
  • playeranpassung: der videoplayer selbst sollte sich an die farbwelt der jeweiligen website anpassen lassen
  • mobile wird relevanter, für iphone, ipad und co
  • youtube player auf eigener website ist nicht zielführend
  • social media schnittstellen, hier das beispiel von hays

….so, jetzt höre ich mal auf. denn trotz vieler guter punkte: der vortrag von dr. zugehör ist eine ziemliche tirade gegen youtube. warum wohl? 😉
das hays beispiel gefällt mir gut, aber die idee, die leute aus conversion-gründen stets auf der eigenen website zu behalten, ist in meinen augen nicht sinnvoll, wenn wir facebook im employer branding kontext als dialog-plattform nutzen wollen. spricht m.e. komplett gegen alles andere heute gesagte.

so, jetzt ein geschätzer, guter alter bekannter: hans-christoph kürn von siemens zu „e-recruiting, social media und nachhaltigkeit“. braun gebrannt und mit seiner typischen angenehmen art bringt er zum schluß noch einen ganz neuen aspekt in die diskussion: nämlich den der nachhaltigkeit. wo ist social media schon angekommen?

  • agenturen: ja!
  • unternehmen: jein!
  • dax 30: halbherzig, verhalten und manchmal mutig!
  • mittelstand: nein! (vielleicht schon mal gehört)
  • generation y: ja!

nette einschätzung, die ich nahezu komplett teile. nur bei vielen agenturen bin ich mir nicht sicher. die kennen social media, können aber mit dem kontext personalmarketing oft nicht viel anfangen. hans-christoph geht dann auf die gute studie von thorsten zur jacobsmühlen ein, obwohl es inzwischen ja eine viel aktuellere studie gibt (aber darüber hatte ich schon berichtet) und erläutert nochmal die ergebnisse aus märz 2010…

zwischenfazit: die unternehmen sind stark verunsichert. aspekte, die angeführt werden sind u.a.: kontrollverlust, kein verständnis für das thema, wie startet man überhaupt, vertrauen in die eigenen mitarbeiter.

hans-christoph sagt offen, dass dasa argument „industriespionage“ kein echtes argument für das sperren von facebook ist. ganz meine meinung. ein echter industriespion ist vermutlich mit etwas mehr cleverness ausgestattet, als betriebsgeheimnisse auf facebook zu verraten. und wenn ich das meinen mitarbeitern zutraue, läuft irgend etwas anderes, sehr grundlegendes falsch (unternehmenskultur).

unternehmen kennen ihre kandidaten oft gar nicht, obwohl die kenntnis der eigenen zielgruppe eine unabdingbare voraussetzung ist. laut hans-christoph gibt es einen inflationären einsatz von claims und marketingbotschaften. das teile ich nicht ganz, denn meines erachtens haben die wenigsten unternehmen eine echte employer brand. und die ist – zumindest meiner meinung nach – für die kommunikation in social media absolut relevant.

die generation y ist mit social media groß geworden und somit ist für diese zielgruppe das thema kein besonderes, sondern ganz normaler bestandteil des ganzen lebens – nicht nur im kontext personalmarketing. aus dem grund wird social media also auch nicht einfach wieder verschwinden.

social media hat einen grundlegnden wandel initiiert:

  • internet ist leitmedium nr. 1 (für manche auch leidmedium)
  • social media verändert kommunikation
  • es gibt kein klares ende, sondern kontinuierliche kommunikation
  • wird sind „gläserner“ geworden und akzeptieren dies
  • apps gehört die zukunft
  • wer keinen zugang zum internet hat, wird vom wissen ausgegrenzt

gleichzeitig wandelt sich das thema recruiting:

  • unternehmen werden immer mehr zu bewerbern um kandidaten, nicht umgekehrt
  • es gibt immer kritischere kandidaten, die authentische informationen erwarten
  • unternehmen müssen sich viel mehr an den bedürfnissen der zielgruppen ausrichten

ganz meine meinung. hierzu hatte ich vor einiger zeit mal etwas zum erweiterten skillset für recruiter geschrieben.

effizientes recruiting erfordert zukünftig:

  • proaktives sourcing
  • social media gewinnt wegen authentizität und glaubwürdigkeit an bedeutung
  • employer branding und recruiting verschmelzen immer mehr
  • kandidatenbindung ist auch unabhängig von vakanzen wichtig

somit besteht die anforderung, employer branding und recruiting viel individueller und nachhaltiger zu betreiben. dies bedeutet: recruiting muss sich mit der wertorientierung der generation y auseinandersetzen und teilweise integrieren und: emotionen sind wichtig! nicht immer nur rational vorgehen, sondern den bauch ansprechen.

der facebookauftritt von siemens ist für hans-christoph absolut authentisch und glaubwürdig. das team von hans-christoph macht sehr gute erfahrungen mit einer emotionalen bewerberansprache. zielsetzung wäre es, dass nicht nur führungskräfte neues personal auswählen, sondern das gesamte team. employer branding wird bei siemens nur und ausschließlich mit siemens mitarbeitern gemacht. und stellenausschreibungen werden bei siemens mit authentischen videos hinterlegt.

zum abschluß hier ein schönes siemens video (welches dr. zugehör – zumindest so, wie ich ihn verstanden und gehört habe – vermutlich nicht so gefällt). ich finds cool.

so far, so good, so what?! – erster instant blog geschafft. und ich bin auch geschafft. hat spaß gemacht, aber multi-tasking ist so ne sache…